Deutsche Glasfaser - Kunden oder Erfahrungen?

  • Gibt es hier Kunden der Deutschen Glasfaser?


    Sie bewerben im Moment meinen Heimatort und gestern hatten wir Besuch von einem Vertreter. Wir haben in unserer Hälfte der Straße maximal 50 Mbit von der Telekom, weil noch das alte Kabel liegt.


    Jetzt verspricht die Deutsche Glasfaser ein Minimum von 300 Mbit. Allerdings gibt es da ein paar Dinge, die mich stutzig machen.


    1. Besuch zu Hause: Der Herr, der uns aufgesucht hat, hat eine Visitenkarte mit dem Kopf der Deutschen Glasfaser. Gleichzeitig aber steht eine zweite Firma drauf. Marketing. Muss ja nichts heißen. Was mich stutzig macht ist, dass ein so abgeschlossener Vertrag doch ein Haustürvertrag ist, für das andere Gesetze gelten als für den Fernabsatz.

    Man kennt solche Gesichten von sogenannten "Rangern", die sich für Mitarbeiter der Telekom ausgeben und Sachen versprechen, die gar nicht gehen.

    Muss diesmal nichts heißen, immerhin war die Sache auch schon offizieller angekündigt.


    Aber:


    2. Offensichtliche Lüge: Der Herr, der bei uns war, erzählte mir wir könnten monatlich kündigen, nach dem in Deutschland im Dezember neu beschlossenen Gesetz. Meiner Recherche nach ist das glatt gelogen, denn eine monatliche Kündigung steht uns erst zu, wenn die Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten abgelaufen ist. Solange wären wir an diesen Anbieter gebunden.


    3. Gleichzeitige Verträge: Er wies darauf hin, dass wir weiterhin Internet von der Telekom beziehen würden, solange die Deutsche Glasfaser uns keins liefern kann. Ich habe noch keine Vertragsunterlagen von der Deutschen Glasfaser, frage mich aber, wie das funktionieren soll. Im dümmsten Fall mietet die Deutsche Glasfaser das Kupferkabel der Telekom und verkauft uns diese Miete dann als Übergangslösung bis Glasfaser liegt. Ob wir damit billiger weg wären als mit unserem Vertrag bei der Telekom, muss ich noch prüfen. Ich mache mir nur Sorge, wie die Telekom, die eh schon relativ langsam im Bearbeiten von Problemen mit der Leitung ist, dann reagiert wenn wir nicht mehr Kunde bei ihnen sind.

    Im dümmsten Fall warten wir dann nicht nur zwei Tage auf den Techniker, wenn das Internet mal ausfällt.


    Allerdings war bisher immer nur die Rede von VorVerträgen, die leicht nichtig werden, wenn das Kabel nicht gelegt werden kann.


    4. Ziemlich Schwammige Aussagen: Kabel wird erst dann gelegt, wenn 40% der Haushalte in unserem Straßenabschnitt das Kabel auch wollen. Deshalb ist es für mich extrem wichtig die Vertragsunterlagen und AGB zu checken, wenn die Unterlagen eintreffen. Nicht, dass es dann heißt "Wir können zwar kein Kabel legen, weil das Interesse nicht da ist, aber der Vertrag bleibt trotzdem 24 Monate bestehen, denn irgendeine Klausel besagt, dass wir uns auch mit weniger schnellem Internet zufrieden geben müssen."


    5. "Ein Techniker kommt vorbei und überprüft wie das Kabel ins Haus kommt." Und zwar im Februar. Lange nachdem die 14 Tage Widerrufsrecht abgelaufen sind. Zudem stelle ich es mir sehr schwierig vor, Glasfaser bei uns ins Haus zu bekommen. Wir haben eine besondere Bausituation hier. Der Bürgersteig liegt nämlich 1,5m höher als die Straße, es verläuft quasi an der STraße eine Mauer, der Bürgersteig ist sozusagen oben auf der Mauer, während der Keller unseres Hauses tiefer liegt, man muss quasi vom Bürgersteig eine Stufe hinab steigen, um in die Kellerebene zu gelangen. Ein Kabel hier durch zu schießen, wie es dieser Vertreter erklärt hat, halte ich für extrem schwierig.

    Dazu sagte er, die "Box" würde dann im Keller sitzen oder in der Garage.

    Am Arsch die Waldfee. Wenn die Fritzbox nicht im zweiten Stock sitzt, wie es jetzt der Fall ist, haben wir teils gar kein WLAN. Wir benutzen DLAN um die Fernseher anzuschließen. Sitzt die Box im Keller halte ich es für extrem problematisch, sauberes, stabiles DLAN zu erhalten. Vor allem nicht ohne Mehrkosten für uns (Repeater).


    6. Bewertungen im Internet. Damit bin ich immer vorsichtig, weil die Erfahrung zeigt, dass man eher geneigt ist eine Bewertung zu schreiben, wenn man negative Erfahrungen gemacht hat. als wenns positive waren. "Frust von der Seele schreiben". Alle deutschen Internet-Anbieter kommen hier schlecht weg. Die Deutsche Glasfaser allerdings noch etwas schlechter.



    Recap: Mitarbeiter der Glasfaser kommt ins Haus (in Wahrheit Mitarbeiter einer Marketingfirma) Meint: Unterschreiben sie heute (Haustürgeschäft), einen Vertrag, der monatlich gekündigt werden kann (gelogen). Nur wenn 40% Verträge zustande kommen (Werben Sie bei den Nachbarn), kommt dann ein Techniker nächsten Monat (nach Ablauf des Widerrufsrechts, nur Sonderkündigungsrecht ein Ausweg) und prüft, wie das Kabel ins Haus kommt (Bis in den Keller, da ist Ende, der Rest ist unser Problem - fairerweise das wars bei der Telekom auch).


    Bereits einer dieser Punkte wäre genug, um bei mir - einem gebranten Kind was Verträge angeht - eine rote Alarmglocke angehen zu lassen. Grad im Moment heulen mehrere im Chor.


    Deshalb: Wer hat Erfahrungen mit der Deutschen Glasfaser oder was meint Ihr generell?

    So sehr ich mir wünsche endlich aus dem digitalen Mittelalter heraus zu kommen, so vorsichtig bin ich auch, dass es nach hinten los geht.

  • Ich kann es nur aus 2 Hand Berichten unser Nachbar hat es gemacht und bei ihm war es am ende Punkt 3. Er musste 2 Verträge bedienen. Er war sehr unglücklich

    darüber. Der ist nach 1 Jahr dann Umgezogen daher kenn ich leider nicht das ende vom Lied nur den Anfang.


    Bezüglich 5 verweise ich mal auf Deutsche Glasfaser Mehrfamilenhauser

    Zitat:

    "DIE VORTEILE FÜR BEWOHNER

    Alle Freiheiten, keine Limits
    Jeder Kunde erhält seine eigene Glasfaserleitung bis in die Wohnung."


    Bezüglich dem Technischen Nein keine sorge, deine Fritzbox muss nicht in den Keller Deutsch Glasfasser Bau

    In den Keller kommt der HÜP (Haus Überganspunkt) und ab da "ganz normale " weiter.


    Aber ich lese mal mit bei uns ist es auch Aktuell auch möglich

  • Meine Eltern haben Glasfaser komplett im Haus.

    Das mussten die selbstverständlich selber bezahlen.


    Als die deutsche Glasfaser dieses Angebot gemacht hat mit den 40% war es so:


    Wenn 40% der Kunden an der Straße GF wollen, mussten Sie für 24 Monate einen Vertrag abschließen, sonst wird dort kein GF gelegt.


    Mich würde es wundern wenn bei euch 40% Zusagen gibt und ihr nach einem Monat kündigen dürft.


    Der Sprung von Telekom auf Deutsche GF hat nur keine Probleme bereitet, weil wir Glasfaser im Haus direkt selber gelegt haben nach Abschluss des Vertrages.


    Ich weiß nicht wie es mit einer Mietwohnung aussieht.


    Das Verlegen der Kabel vom Endverzweiger zum Haus war allerdings kein Problem, da ja die Kabel bei uns unter der Straße durch Kanäle laufen, war nur eine kleine Baustelle notwendig.


    Deutsche GF ist aber alles andere als billig.

    1GB GF zahlen meine Eltern glaube ich 100€


    Probleme mit der Leitung hatten sie anfangs nur, seit 3 Jahren läuft alles stabil, abgesehen von der Flut die im Juli war (ca. 2 Wochen Ausfall).


    Zu 3.: Meine Eltern hatten auch dann 2 Verträge, mussten Telekom weiterhin zahlen bis alles fertig war. In der Zeit war monatlich 1€ für die deutsche GF bis zur Kündigung von der Telekom.

  • Seabas,

    Keine Ahnung wie das bei euch in Deutschland so läuft, aber eure stellenweiße maroden Netzleitungen sind mir bekannt. Ich denke mir, dass wenn überhaupt jemand sagen kann "wenn wir 40% in der Ortschaft an Stimmen für eine neue Leitung zusammen bekommen, dann bauen wir Ihnen auch eine super tolle neue Leitung, mit super toller neuen Geschwindigkeit" dann ist das die Stadt, Ortschaft, Bezirk was auch immer, selbst. Außerdem denke ich auch nicht das sie das überhaupt fragen würden, sie würden einfach eine neue Leitung legen wegen allgemeiner Modernisierung der Infrastruktur.


    Frag mal bei der Stadt nach, ob die da irgendwas davon wissen, denn ohne den Sanctum der Stadt und der Baupolizei, geht in der Regel überhaupt nix. Kann ja nicht einfach den halben Ort aufschremmen, nur weil paar Leute für schnelleres Internet unterschrieben haben, ohne zuvor sämtliche Bewilligungen eingeholt zu haben und von diesen Bewilligungen, sollte man bei der Stadtverwaltung in der Regel bescheid wissen.


    Würde generell keinen Vertrag an der Türe unterschreiben, mach dich mal schlau welche Möglichkeiten an Anbietern du hast und was die alternativen wären und wenn du dich entschieden hast, dann machst dich gemütlich auf dem Weg zum jeweiligen Anbieter und schließt einen neuen Vertrag ab.


    Alles gute!

  • Gibt es bei dir kein Kabelinternet? :(


    Das gibts bei uns in jedem Kuhkaff mit 400Mbit und kostet rund 50€/m.


    Kenne das aber noch von früher (vor 10-15y) das immer wieder Firmen versuchten Interessenten zu finden für solche Projekte wenn noch nix schnelles Vorort lag. Wurde bei uns aber generell von der Stadt-/Gemeindeverwaltung mehr oder weniger angeschoben. Da gabs dann Einwohnerversammlungen zu und auch Leute die Haus für Haus angefragt haben bzgl. verbindliches Interesse.

  • NIMM KEIN KABEL WENN DU DIE CHANCE AUF GLASFASER HAST!


    Ich kann das nicht deutlich genug sagen!

    Kabel ist ein shared medium. Je mehr leute pro Ring, desto schlimmer wird es. Grade im ländlichen Raum ein fettes Problem, weil sich nötige "Ring Splits" nicht lohnen wie in der Stadt. Zusätzlich ist das fast überall Vodafone, ein nerviger Drecksprovider der nur Ärger macht. Drosselt oder unterbindet IPSec VPN (typisch für Firmen), macht nur DS-Lite (nervig für alles was P2P ist) und ist generell eine Unsympathenfirma vor dem Herren.

    Fun Fact: Die einzigen (ausser GEZ) mit denen ich mich jemals vor Gericht gestritten habe. Wegen einem Adapter für 3€ der beim Leihrouter fehlte, weil ihn der Techniker bei Installation mitgenommen hat und ich deshalb den ganzen ROUTER FÜR 200€ KAUFEN SOLLTE -_-


    Glasfaser skaliert erheblich besser, ist Zukunftssicher was Bandbreite / Technologie angeht und kein shared Medium.


    My 2c

  • Bei uns läuft grad etwas ähnliches von TONI. Bei min 20 % im Landkreis wird hier überall Glasfaser verlegt.

    Hier wird auch mit monatlicher Kündigungsfrist beworben und die Kosten sind hier auch ähnlich.


    Bis das ganze zu mir ins Kaff kommt dauert es aber nach deren Aussage noch 4-5 Jahre und solange muss ich auch nichts zahlen.

  • Ich kann nur zu 4 etwas sagen: So in etwa war der Wortlaut der Telekom damals, als bei uns neu verlegt werden sollte...

    Nach dem Motto: Es wird auch nur investiert, wenn man im Anschluss auch SICHER genug Einnahmen hat - und das ist völlig normal.

    :saint: I'm a lady with the vocabular of a well educated sailor! :evil:

  • Also: Danke erst mal für Euer Input. Um ein paar Fragen zu beantworten: Unsere Straße ist einePparalellstraße zur Hauptstraße. In der Mitte ist eine Überbrückung. Bis zu dieser Überbrückung wurde die erste Hälfte unserer Straße in eine Spielstraße umgewandelt, neu gepflastert und die Telekom hat damals Glasfaser verlegt. Dort steht jetzt - in 650m Entfernung - der Verteilerkasten. Der Rest der Straße hat das alte Telefonkupferkabel, das nicht mehr als 50 Mbit her gibt.


    Kabel: Kabelkunde war ich in den Jahren, in denen ich nicht zu Hause gewohn habe. Funktionierte wunderbar und als ich nach einem Jahr Bestandskunde umzog hat mir Kabel Deutschland das Verlegen des Kabels in den dritten Stock am neuen Wohnort bezahlt. Ich hatte niemals Probleme. Dafür die Dame im Erdgeschoss, die zwei Jahre vor meinem Einzug Kabel beantragt hat und bis zu meinem Auszug ein Jahr später noch keins hatte. So unterschiedlich können die Erfahrungen sein. Generell geb ich Nova recht. Wer GF haben kann, braucht kein Kabel.


    Boroak danke für die Info mit den zwei Verträgen, bisher haben wir halt leider gar nix auf der Hand als der Flyer. 1 Euro pro Monat zusätzlich dafür das GF dann kommt, find ich akzeptabel. Ist ja dann eher symbolisch.


    Problem ist Folgendes:

    Der Typ schlug bei uns auf, als ich auf der Arbeit war, meine Mutter hat ihn rein gelassen und mich angerufen, damit ich mit ihm rede. Ich hätte mir zumindest einen Personalausweis zeigen lassen, meine Mutter hat eine Visitenkarte akzeptiert mit dem Logo der Deutsche Glasfaser und kleiner gedruckt der Angabe, dass er in Wirklichkeit aber für Ranger Marketing arbeitet. Damit hätte ich ihn raus geworfen. Ranger Marketing hat eine lange Liste an Betrugsvorwürfen bis runter nach 2007 wo angeblich Mitarbeiter von ihnen in Telekom Kleidung mit Telekom Ausweisen und Beglaubigungsschreiben in die Wohnung gelassen wurden, um den Leuten die teuersten und unsinnigsten Verträge anzudrehen.


    Ins Bild passt halt auch, dass der Typ am Telefon mir zugesichert hat, wir könnten monatlich kündigen, nach dem neuen Gesetz. Das ist aber gar nicht der Fall, soweit ich das jetzt sehe. Es handelt sich um einen 24 Monatsvertrag und erst nach Ablauf der 24 Monate könnten wir kündigen. Warum? Weil man uns Hardware mit verkauft. Wie bei einem Handyvertrag mit Handy.


    Weiterhin bedenklich find ich, dass meine Mutter ihm eine Unterschrift digital in den Laptop gegeben hat. Und keinerlei Unterlagen bei uns blieben als die Visitenkarte - die ich auch selber besser machen könnte - und ein Flyer, den ich genau so im Dönerladen mitgenommen hab.

    Meine Mutter hatte da keine Bedenken, leider. Typische Rentnerin. "Er hat ja mit meinem Sohn telefoniert".


    Im Besten Fall täuscht mich nur mein Eindruck, im Schlimmsten Fall hat sich meine Mutter böse betrügen lassen.


    Wir machen jetzt Folgendes: Wir warten bis Freitag ob von denen was kommt. Mittlerweile hat sich die Deutsche Glasfaser in einem Laden eingemietet und man hat einen Ansprechpartner. Den suche ich auf, falls nichts kommt und frage nach, ob er Unterlagen über meine Mutter hat. Gleichzeitig frage ich bei Ranger Marketing nach, ob es den Mitarbeiter gibt und meine Mutter im System bei denen auftaucht. Ist dass der Fall, könnten wir leicht widerrufen.


    Lautet die Antwort beide Male Nein, sieht es düster aus.

  • Bei uns läuft auch gerade die Nachfragebündelung. Ich habe gebucht, sieht aber nicht so aus, als ob es was wird.

    Was mir nicht gefällt: die Telekom vermietet die letzten Meter, so dass man auch andere Anbieter nutzen könnte. Die DG scheint das nicht zu tun. Das heißt, man hat dann zwar Glasfaser im Haus, kann es aber nur über einen Vertrag mit der DG nutzen. Geht man zurück zur Telekom, läuft wieder alles über deren Kupfer.

  • Was mir nicht gefällt: die Telekom vermietet die letzten Meter, so dass man auch andere Anbieter nutzen könnte. Die DG scheint das nicht zu tun. Das heißt, man hat dann zwar Glasfaser im Haus, kann es aber nur über einen Vertrag mit der DG nutzen. Geht man zurück zur Telekom, läuft wieder alles über deren Kupfer.

    Das ist wahr, aber hier macht die Deutsche Glasfaser auch keinen Hehl daraus. Ist wie bei Kabel Deutschland. Ihr Kabel, ihr Vertrag. Jahrelang waren wir Telekom Hoheitsgebiet. ISDN hatten wir von 1&1, was ja eine Tochter der Telekom ist. Nach ISDN kam 16k DSL und nie ein besseres Angebot. Ich hab auch nie nachgefragt. Bis zu dem Tag, an dem sie bei mir auf der Arbeit den von 1&1 genutzten Handymast abgeschaltet hatten und ich mit Handy und Tablet keinen Empfang mehr hatte. Die lapidare Aussage von 1&1 damals "Sie schalten hier ab, weil wo anders dann 5G kommt." lol.

    Ich hab so lange mit denen rumgekämpft, bis wir Sonderkündigungsrecht geltend gemacht haben, da mein Vater verstorben war.

    Der starb zwar 4 Jahre vorher, aber die Verträge liefen noch alle auf ihn.

    So kamen wir raus aus den Verträgen. Ersatz fürs Festnetz und Internet bot hier nur die Telekom, also sind wir in den Laden und der Sachbearbeiter war sichtlich entsetzt, als er hörte, dass wir noch 16k DSL haben, weil 1&1 behauptete, es ging nicht mehr. Seither haben wir 50 Mbit, Magenta TV. Hin und wieder gibts Probleme, aber größtenteils läuft alles so wie es soll.

    Ich hab mir sogar jetzt Disney+ zugelegt und schau in 4K, obwohlk es hieß, dass das schwer geht. Aber wenn meine Eltern jetzt auch 4K schauen wollten, ging das nicht. Und warum auch nicht 300 Mbit zum selben Preis?


    Mittlerweile weiß ich auch etwas mehr, von Ortsansässigen wurde ich darauf hin gewiesen, dass die Deutsche Glasfaser die Vertragsunterlagen tatsächlich im Alten Jahr noch per Post an jeden Haushalt geschickt haben und auch angekündigt haben, dass ein Mitarbeiter herum geht und nach dem Interesse fragt. Nur sind die Unterlagen bei uns wohl fälschlicherweise als ungewollte Werbung im Müll gelandet und vergessen worden.


    Insofern bin ich weitaus beruhigter im Moment, was die ganze Geschichte angeht. Ich hör auch von meiner Facebook Blase mehr Gutes über Deutsche Glasfaser als man so im Internet liest.

  • Ich bin aktuell bei der Deutschen Glasfaser. Damals hieß der Laden aber noch Bornet.


    Bei uns im Dorf war das auch so, es gab Veranstaltungen und einen Infopoint im Dorf weil wir auf die 40% insgesamt kommen mussten. Ob das damals ne Merketing Firma war weis ich nicht mehr, vieles wurde auch in der Zusammenarbeit mit dem Dorfamt und Bürgern organisiert.


    Glücklicherweise ist das passiert, bei uns waran wir schon froh wenn man DSL16000 bekam. Waren damals bei 1&1 und das Netz war an seiner Kotzgrenze.


    Andere Dörfer hatten nicht das glück, die eiern heute noch mit Gammelnetz ab.


    Wenn man sich direkt entschied das zu machen konnte man eine Menge Kohle sparen, so wurden zb die Bauarbeiten für den Anschluss komplett übernommen. Wir konnten sogar den Anschluss wärend der Probezeit noch eine lange Zeit kostenlos nutzen und hatten Rabatt. Möglich ist bei uns bis 1000. Aktuell nutze ich aber nur das 400er Paket.


    Ich weis aber noch das wir unseren alten 1&1 Vertrag Recht lange hatten, das war so 2016. Das war aber auch nicht unbedingt verkehrt den als Backup zu haben.


    Wir sind nach wie vor bei dem Laden, ob man wechseln kann keine Ahnung. Bisher kriegen wir immer nur Werbung für Vectoring von den anderen Anbietern. :-D


    Das Netz läuft bei uns die meiste Zeit gut, ich kann mich seit 2016 nur an 3-4 größere Ausfälle erinnern.


    Der Support ist so lala, perfekt ist der nicht. Aber bei 1&1 war der es auch nicht.


    Hatte letzte Woche denen sogar mal ne Mail über deren Webseitenformular geschickt weil ich deren Router gegen einen von Ubiquiti wechseln will, aber bis jetzt noch keine antwort, da aber auch keine automatische Bestätigungsmail kam vermute ich mal das deren Mailserver über Sylvester abegraucht ist oder meine Müllmailadresse Web.de den laden blockiert. Werd ich wohl mal anrufen müssen xD


    Bei uns ist somit der wechsel gut gelaufen, sonst hätten wir kein Glasfaser bekommen. Kenne aber auch Fälle wo es nicht ganz so gut lief. Für mich ist das ganze aber noch im Rahmen das anderen Anbieter genauso patzen können.

  • Das ist wahr, aber hier macht die Deutsche Glasfaser auch keinen Hehl daraus. Ist wie bei Kabel Deutschland. Ihr Kabel, ihr Vertrag. Jahrelang waren wir Telekom Hoheitsgebiet. ISDN hatten wir von 1&1, was ja eine Tochter der Telekom ist.

    1&1 ist keine Tochter der Telekom, die nutzen lediglich unsere Leitungen, da kaum eigenes Netz vorhanden ist.

    Das musste ich einfach lsowerden, mit denen haben wir nix zu tun!

  • Ich fürchte, dass bei uns der Leidensdruck nicht groß genug ist. Letztes Jahr hat die Telekom auf 250mbit aufgestockt. 95% der Einwohner dürften aktuell keine Notwendigkeit sehen, weiter ausbauen zu lassen. Und schon mal gar nicht, mit einer bisher unbekannten Firma.

    Der Telekom Haustür-Vertrieb behauptet zudem, dass sie das auch in Planung haben. Bei Vertreter Aussagen bin aber immer skeptisch.

    Vielleicht schafft ja 5G noch Abhilfe. Wobei 4G Internet auch angepriesen wurde und letztlich nichts taugt.

  • Bezüglich Punkt 5. muss ich Revidieren.

    Für den Kabelweg vom Keller(HÜP) bis zum Wohnraum(GF-TA) musst du selber aufkommen.


    Hausanschluss

    "Von Ihnen ist lediglich der Leitungsweg zwischen HÜP und GF-TA vorzubereiten. Alternativ können Sie am Tag der Hausbegehung bei dem Bau Partner das "Servicepaket Leistungsweg" buchen. In diesem Fall übernimmt der Bau Partner die Erstellung des Leitungsweges für Sie.

    Nähere Informationen dazu finden Sie hier."

  • Vielleicht schafft ja 5G noch Abhilfe. Wobei 4G Internet auch angepriesen wurde und letztlich nichts taugt.

    Die Telekom hat es sich hier einfach gemacht. Statt die Leitung auszubauen haben sie den Funkmast auf 5G umgestellt. Ich krieg auch 5G, aber nicht im Haus, müsste eine Aussenantenne anbringen um so dauerhaftes Internet zu haben. Von den behaupteten 10 GBit/s bin ich aber auch vor der Haustür weit entfernt. Tatsächlich scheint die Geschwindigkeit nicht schneller zu sein als 4G, müsste das mal messen.

    Spielt aber eigentlich keine Rolle, denn solange ich für Daten-Volumen zahle bzw für unbegrenztes Daten-Volumen immer noch horrende Preise verlangt werden und das Netz so instabil ist, wie ich es erfahren habe, ist 5G kein Ersatz für eine Festnetzleitung.


    Bezüglich Punkt 5. muss ich Revidieren.

    Für den Kabelweg vom Keller(HÜP) bis zum Wohnraum(GF-TA) musst du selber aufkommen.

    Ja, das wurde inzwischen geklärt. Der Vertreter der Ranger Marketing hat sich zumindest da richtig ausgedrückt. Im Keller wird eine Box installiert, die letzten Meter in den zweiten Stock müssen wir versorgen. Er hat auch gleich gesehen, dass wir eine neue Fritzbox haben, die GF kann. Trotzdem hat er auf dem Flyer dann die Gebühren zusammen gerechnet (natürlich nur die, die in den ersten 12 Monaten anfallen, 13-24 Monat sind entsprechend teurer) und die Miete für eine Fritzbox mit hinein. Dabei hat er meiner Mutter dann gesagt, das wäre die Miete für die Box im Keller. Und das war eine weitere Falschaussage. Die Box im Keller, der HÜP ist im Preis mit drin. Mir kommts so vor, als wollte er uns eine zweite Fritzbox aufschwatzen.

  • Jo du brauchst ein Modem, je nach Modell.

  • Wenn du mit heimservern arbeitest, oder auf Geräte zugreifen willst wird das nicht klappen. Die DG stellt dir keine öffentlichen IPV4 Adressen zur Verfügung. Geht nur über Umwege oder kostenpflichtige zusatzdienste über Dritte.

    Im kleinsten Tarif gibt es keine Telefonflatrate.

    Support ist ausbsuwürdig, mir sind keine entstörzeiten bekannt, aber aus diversen Berichten kann das dauern und wehe der Fehler liegt bei dir, dann bekommst die ganzen Stunden in Rechnung gestellt.

    Stabilität ist wohl naja, mir ist das backbone nicht bekannt, aber aus sicheren Quelle seitens Vodafone weiß ich, dass die teilweise viel zu wenig backbone einkaufen für die Anzahl Kunden.



    Dies sagte mir ein Freund der sich damit gut auskennt :)


    Ich persönlich habe letztes Jahr aber auch einen Vertrag bei denen abgeschlossen und unsere Gemeinde hat die 40% erreicht

  • head9r Vodafone ist ausser für Bullshit NIEMALS eine sichere Quelle. Just sayin ;)