Der Kino und Serien Plausch

  • Ich habe kürzlich die Western Mini-Serie "Godless" von 2017 auf Netflix nachgeholt und möchte euch diese sehr ans Herz legen.


    Es geht darin um das Minen-Städtchen La Belle das nach einem Grubenunglück fast ausschließlich von Frauen bewohnt und bewirtschaftet wird. Und um die Bande von Frank Griffin - brilliant gespielt von Jeff Bridges... der ist sooo fies - aber auch eben nicht immer... und bei allen Greueltaten auch irgendwie charismatisch. Dessen Ziehsohn raubt die Bande aus, wird auf der Flucht verletzt und findet in der Nähe von La Belle auf einer Farm Unterschlupf.


    Man sieht schon in der ersten Folge was sich da für eine Katastrophe zusammenbraut - zwei Güterzüge die auf dem selben Gleis aufeinander zurasen.


    Die Serie erzählt die Geschichte und Geschichten der Hauptfiguren dann aber auch immer unaufgeregt und sehr unterhaltsam. Es wird auch auch das harte Leben im Westen dargestellt und es geht auch schon mal mal brutal und schonungslos zu - Die Serie ist aber trotzdem nicht übertrieben düster - sie hat im Gegenteil eher einen optimistischen Grundton.


    Also - tolle Westernserie in 7 kurzweiligen Folgen die man sich nicht entgehen lassen sollte.


  • Ich habe mir gestern den Animationsfilm "The Witcher: Nightmare of the Wolf" auf Netflix angeschaut. Dieses Prequel beleuchtet die Hintergrundgeschichte von Vesemir. Also die Kritiken die ich gelesen hatte waren eher durchwachsen, aber mir hat der Film gut gefallen - ist solide Unterhaltung die man sich gerade als Witcher Fan nicht entgehen lassen sollte.


  • Ich habe mir gestern den Animationsfilm "The Witcher: Nightmare of the Wolf" auf Netflix angeschaut. Dieses Prequel beleuchtet die Hintergrundgeschichte von Vesemir. Also die Kritiken die ich gelesen hatte waren eher durchwachsen, aber mir hat der Film gut gefallen - ist solide Unterhaltung die man sich gerade als Witcher Fan nicht entgehen lassen sollte.


    Als Witcher-Fan sind die Hintergrundinfos, die der Film liefert, tatsächlich ein must-have. Von den Animationen und dem Stil her auch gelungen. Als Film ansich finde ich ihn jedoch tatsächlich nicht wirklich gut.

  • Ah, da hat tatsächlich noch niemand den Wheel of Time Trailer gepostet - na dann mache ich das mal. :)


    Die Wheel of Time Romane von Robert Jordan (bzw beendet von Brandon Sanderson) gehören für mich zu den absoluten Highlights der Fantasy Literatur.

    Entsprechend freue ich mich auf die Serie die am 19.11. auf Amazon Video startet.




    Hier gibt's eine Trailer Analyse von einem der besten WoT Experten (mit ein paar Spoilern aus dem ersten Roman "The Eye of the World")




    Und wer jetzt überlegt ob er noch schnell mit dem 14-bändigen Epos (fast 12.000 Seiten und über 4,4 Mio Worte) anfängt (oder einfach mal einen Überblick über das Setting haben möchte) kann ja mal hier einen Blick hineinwerfen:




    Ach, vielleicht doch nochmal ein Wort zum Cast. Ich habe die Produktion der Serie ein bisschen verfolgt und weiß daher welcher Schauspieler welche Figur spielt. Allein aus dem Trailer hätte ich das (außer bei Rand und Moiraine) aber kaum sagen können. Zu anderes sehen die Figuren im Gegensatz zu den Beschreibungen in den Büchern und in meiner Vorstellung aus.


    Wenn man dagegen mal diese Fan-Art hier nimmt: da könnte ich sofort und ohne nachzudenken alle benennen.

    Und z.B. auch A Song of Ice and Fire / Game of Thrones hatte den Look der Romanfiguren deutlich besser getroffen.


    Na, wahrscheinlich gewöhnt man sich daran wenn die Serie erstmal da ist :) - wie gesagt... ich freu' mich. :love:

  • Nachdem ich letztens zum dritten oder vierten Mal Breaking Bad angesehen habe, dachte ich, dass ich mal in dem Universum bleibe und mir Better Call Saul ansehe. Kann man sich beides sehr gut anschauen, wer nur Zeit für eine der beiden Serien hat, sollte sich eher Breaking Bad anschauen - für mich ist die Serie runder und man muss nicht auf das Serienende warten, weil die Serie abgeschlossen ist :)





    Als nächstes kommt noch El Camino und dann bin ich hier durch :)

  • Ich schaue gerade die Sitcom "Kevin can F Himself" auf Amazon Video.


    Sitcom? Na dann doch nicht so ganz. Es geht ganz typisch los: Kevin, ein übergewichtiger Enddreißiger spielt im Wohnzimmer auf dem Lieblings Designer Couchtisch seiner Frau Bier-Pong mit seinem besten Kumpel und Nachbarn. Seine Frau (in deren Liga Kevin nicht mal ansatzweise spielt) kommt herein, kassiert ein paar Sprüche auf ihre Kosten, *eingespielte Lacher* und dann verschwindet sie wieder in der Küche.


    Aber damit wechselt dann auch die Perspektive: die Farben werden entsättigt und auch die Kameraführung wechselt das Genre zum Drama.


    Und so ist eben nicht Kevin die Hauptfigur der Serie, sondern seine Frau Allison, die die Eskapaden ihres prolligen Ehemannes ertragen muss und nach einem Ausweg sucht. Immer wenn Kevin nicht im Bild ist wechselt die Szene von Sitcom zu Drama.


    Mit gefällt die Serie die die Sitcom Klischees eben auch aus einem realistischen Blickwinkel reflektiert richtig gut. Naja, schon realistisch - aber ein klitzekleines bisschen "Breaking Bad" ist dann im Drama Part auch mit vertreten.


    Ich habe hier mal nicht den Trailer verlinkt, weil es dort einige Story-Spoiler gibt. Dieses Video hier gibt aber einen guten Eindruck:



    Sehr zu empfehlen.

  • Ich habe vor ein paar Tagen The Protégé geschaut, auch ein ganz guter "Rachefilm", besser als erwartet und soweit ich gesehen habe auch von dem Studio was die John Wick Filme gemacht hat. Gibt aber auch immer mehr Filme dieser Art.. als kurzweiliger Actionfilm mit vielen Stars aber zu empfehlen finde ich.